ERZHERZOG LUDWIG SALVATOR Der Prinz des Mittelmeeres
Der Mittelmeerraum gehört zu den faszinierendsten Natur- und Kulturräumen der Erde. Seine Landschaften, Lebensgemeinschaften und Gesellschaften sind durch jahrtausendelange Beziehungen miteinander verbunden. Heute stellen Klimawandel, Artenverlust, Migration und der Umgang mit dem kulturellen Erbe die Forschung vor neue Fragen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich leisten in zahlreichen Disziplinen wichtige Beiträge zu seinem Verständnis. Die Ludwig-Salvator-Gesellschaft macht ausgewählte Arbeiten, Forschungsteams und Projekte auf dieser Plattform sichtbar. Berücksichtigt werden Forschungen an österreichischen Einrichtungen sowie Beiträge österreichischer Forschender im Ausland.
Ludwig Salvators umfassendes Interesse an Natur, Kultur und menschlichen Lebensbedingungen bildet den historischen Ausgangspunkt dieser Initiative. Im Mittelpunkt steht die Vielfalt der heutigen Forschung: von der Botanik und Meeresökologie über die Archäologie bis zur Geschichte, Literatur und digitalen Erschließung historischer Quellen.
Neue Ergebnisse und Publikationen (Redaktionelle Auswahl · Stand: Oktober 2026)
Eine neue Pflanzenart auf Kefalonia
Botanik · Ionische Inseln · 2025
Auch in vermeintlich gut erforschten mediterranen Landschaften gibt es botanische Entdeckungen. Ein internationales Autorenteam mit Christian Gilli und Andreas Berger beschreibt mit Solenopsis gutermannii eine neue Pflanzenart von Kefalonia. Die sehr kleine, einjährige Pflanze wächst auf zeitweise überfluteten Lehmflächen und ist nach bisherigem Kenntnisstand auf die Insel beschränkt.
Die Untersuchung behandelt ihre Unterscheidungsmerkmale, Lebensräume und Verwandtschaftsbeziehungen. Sie zeigt zugleich, wie wichtig die genaue Kenntnis kleinräumiger Lebensräume für die Erfassung und den Schutz mediterraner Artenvielfalt ist.
Publikation: Salvatore Brullo, Christian Gilli, Andreas Berger, Salvatore Cambria, Emanuele Costanzo, Giuseppe Siracusa und Gianpietro Giusso del Galdo: Solenopsis gutermannii (Campanulaceae), a New Species from Kefalonia (Ionian Islands, Greece). Taxonomy 5/1 (2025), Artikel 13.
→ Zur frei zugänglichen Veröffentlichung
→ Zum Artenporträt bei Flora Ionica
Klima, Umwelt und Geschichte des östlichen Mittelmeers
Umweltgeschichte · Byzantinischer Raum · 2024
Wie beeinflussten Klimaschwankungen, Krankheiten und Veränderungen der Landnutzung das Leben im Byzantinischen Reich? Der von Adam Izdebski und dem ÖAW-Historiker Johannes Preiser-Kapeller herausgegebene Sammelband führt historische, archäologische und naturwissenschaftliche Forschung zusammen.
Schriftliche Überlieferungen werden mit Befunden aus den natürlichen Archiven der Umwelt verbunden. Dadurch entsteht ein vielschichtiger Blick auf Landwirtschaft, Landschaftswandel und den Umgang mit Krisen. Der Band erschließt die Geschichte des östlichen Mittelmeers als langfristiges Wechselspiel zwischen menschlichen Gesellschaften und ihren Lebensbedingungen.
Publikation: Adam Izdebski und Johannes Preiser-Kapeller (Hg.): A Companion to the Environmental History of Byzantium. Brill’s Companions to the Byzantine World 13. Leiden/Boston: Brill, 2024.
→ Zum Forschungsbereich „Komplexität und Netzwerke“ an der ÖAW
Römische Kulturlandschaften auf Krk und Cres
Landschaftsarchäologie · Nördliche Adria · 2024
Trockenmauern prägen vielerorts das Landschaftsbild der Adriainseln. Einige dieser Strukturen bewahren Spuren einer weit zurückreichenden Ordnung und Nutzung des Landes.
Ein Team um Nives und Michael Doneus von der Universität Wien untersucht auf Krk und Cres Überreste römischer Landvermessung. Flugzeuggestütztes Laserscanning macht auch schlecht erhaltene Strukturen erkennbar, die auf gewöhnlichen Luftbildern kaum zu erfassen sind. Zusammen mit naturwissenschaftlichen Datierungen lassen sich so antike Flureinteilungen rekonstruieren. Die Arbeit zeigt, wie moderne Prospektionsmethoden die Geschichte mediterraner Kulturlandschaften neu erschließen.
Publikation: Nives Doneus, Michael Doneus, Tim Kinnaird, Sam Turner, Martin Fera, Doris Jetzinger und Geert J. Verhoeven: Lost and found: Roman surveying of municipal territories on the northern Adriatic islands, Croatia. Prilozi Instituta za arheologiju u Zagrebu 41/2 (2024), S. 87–117.
→ Zum Artikel und zum frei zugänglichen Volltext
Tropische Atlantikarten auf dem Weg ins Mittelmeer?
Meeresökologie und Klimawandel · Gesamter Mittelmeerraum · 2024
Die Erwärmung verändert die Lebensbedingungen im Mittelmeer. Neben der Einwanderung von Arten durch den Suezkanal könnte künftig auch die Zuwanderung tropischer Arten aus dem Atlantik erheblich an Bedeutung gewinnen.
Ein internationales Team unter Beteiligung von Johannes Wessely und Stefan Dullinger von der Universität Wien verbindet heutige Verbreitungsdaten mit Fossilbefunden aus der letzten Warmzeit. Die Modellierungen zeigen, dass die klimatischen Voraussetzungen für eine solche Einwanderung entlang Nordwestafrikas bereits bis zur Mitte dieses Jahrhunderts günstiger werden könnten. Wie stark sich die Lebensgemeinschaften verändern, hängt wesentlich vom weiteren Verlauf der Erwärmung ab.
Publikation: Paolo G. Albano, Lotta Schultz, Johannes Wessely, Marco Taviani, Stefan Dullinger und Silvia Danise: The dawn of the tropical Atlantic invasion into the Mediterranean Sea. Proceedings of the National Academy of Sciences 121/15 (2024), e2320687121.
→ Zur frei zugänglichen Veröffentlichung
Troias Gold und die frühen Netze des Fernhandels
Prähistorische Archäologie · Ägäis und Anatolien · 2024
Die berühmten Goldfunde von Troia erzählen auch von weitreichenden Kontakten. Christoph Schwall, Barbara Horejs, Moritz Numrich und Ernst Pernicka untersuchen Schmuckformen und Vergleichsfunde als Hinweise auf Austauschbeziehungen im dritten Jahrtausend vor Christus.
Ähnlichkeiten zwischen Objekten aus Troia, der Ägäis und weiter östlich gelegenen Regionen erschließen Verbindungen, die über den Mittelmeerraum hinausreichen. Zugleich fragen die Forschenden nach dem Zusammenhang zwischen wertvollen Materialien, gesellschaftlicher Differenzierung und der Entstehung mächtiger Siedlungszentren.
Publikation: Christoph Schwall, Barbara Horejs, Moritz Numrich und Ernst Pernicka: First Golden Times: The ‘Treasures’ of Troy as an Indicator for Long-Distance Trade Networks in the 3rd Millennium BC. In: Reinhard Jung und Hristo Popov (Hg.): Searching for Gold: Resources and Networks in the Bronze Age of the Eastern Balkans. Oriental and European Archaeology 31. Wien: Verlag der ÖAW, 2024, S. 347–366.
→ Zum Beitrag auf Academia.edu
→ Zu Barbara Horejs und ihren Publikationen am ÖAI
Mobilität und soziale Beziehungen in Byzanz
Geschichte · Östlicher Mittelmeerraum · 2024
Wie bewegten sich Menschen innerhalb der byzantinischen Welt, und welche Bedeutung hatten ihre persönlichen Beziehungen? Der von Claudia Rapp und Yannis Stouraitis herausgegebene Band richtet den Blick auf soziale Strukturen und Handlungsmöglichkeiten einzelner Menschen und Gruppen.
Die Beschäftigung mit Mobilität eröffnet einen Zugang zu einer Gesellschaft, deren Verbindungen über politische Zentren und feste territoriale Grenzen hinausreichten. Der Band erschien in der Reihe Moving Byzantium und steht im Zusammenhang mit den an der Universität Wien und der ÖAW verankerten Forschungen zur byzantinischen Mobilitätsgeschichte.
Publikation: Claudia Rapp und Yannis Stouraitis (Hg.): Microstructures and Mobility in the Byzantine World. Moving Byzantium 2. Göttingen: V&R unipress, 2024.
Forschungsteams und Projekte
Graz: Transmediterrane Verflechtungen
Universität Graz · Geschichte, Archäologie, Kunst, Sprachen und Literatur
Das Mittelmeer verbindet Europa mit seinen südlichen Nachbarn und ist zugleich Schauplatz von Abgrenzung und Konflikten. Der Schwerpunktbereich „Transmediterrane Verflechtungen“ an der Universität Graz untersucht diese Beziehungen von der Antike bis in die Gegenwart.
Im Mittelpunkt stehen Bewegungen von Menschen, kultureller Austausch und die wechselnden Vorstellungen vom Mittelmeer. Die fachübergreifende Zusammenarbeit verbindet Forschung, Nachwuchsförderung und öffentliche Veranstaltungen. Dabei werden auch die Beziehungen des mediterranen Raums zu globalen Entwicklungen berücksichtigt.
Innsbruck: Kulturkontakte auf dem Monte Iato
Universität Innsbruck · Archäologie Siziliens
Auf dem Monte Iato im Westen Siziliens untersuchen Forschende der Universität Innsbruck um Erich Kistler und Birgit Öhlinger das Zusammenleben und den Austausch unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.
Wie gelangten Waren, neue Praktiken und Vorstellungen von den Küsten ins Landesinnere? Welche Veränderungen lösten sie dort aus? Die Erforschung von Heiligtümern, Keramik, Konsum und gemeinschaftlichen Handlungen erschließt die antike Siedlung als Ort gesellschaftlichen Wandels. Monte Iato wird damit zum anschaulichen Beispiel für die vielfältigen Kulturkontakte im zentralen Mittelmeerraum.
→ Zum Monte-Iato-Projekt
→ Zu Birgit Öhlingers Forschung und Publikationen
Wien: Flora Ionica – die Pflanzenwelt der Ionischen Inseln
Universität Wien / Flora Ionica Working Group · Botanik
Die Ionischen Inseln besitzen eine vielfältige Pflanzenwelt, deren wissenschaftliche Erfassung auf jahrzehntelanger Feldforschung beruht. „Flora Ionica“ führt eigene Beobachtungen, Literaturangaben und Herbarbelege in einem frei zugänglichen Onlineangebot zusammen.
Die Website bietet Artenlisten, Verbreitungskarten, Fotografien und Erläuterungen zu schwierigen Bestimmungen und historischen Nachweisen. Der Bestand wird laufend ergänzt. Im März 2026 berichtete das Projekt über die Einarbeitung der im Atlas of the Hellenic Flora verwendeten Pflanzennamen und den weiteren kritischen Abgleich der Daten.
Für die Beschäftigung mit den von Ludwig Salvator beschriebenen Ionischen Inseln bietet Flora Ionica zugleich eine wertvolle botanische Vergleichsgrundlage.
ÖAW: Historische Archäologie im Mittelmeerraum
Österreichisches Archäologisches Institut · Städte, Siedlungen und Landschaften
Die Forschungsgruppe „Historische Archäologie im Mittelmeerraum“ am Österreichischen Archäologischen Institut verbindet archäologische Quellen mit schriftlichen Überlieferungen. Unter der Leitung von Martin Steskal untersucht sie Forschungsplätze in Griechenland, Italien, der Türkei und auf dem Balkan.
Zu den Schwerpunkten gehören die Entwicklung von Städten und ländlichen Siedlungen, wirtschaftliche und soziale Beziehungen sowie die Nutzung von Landschaften. Der zeitliche Rahmen reicht von der frühen Eisenzeit über die klassische Antike bis zu deren Nachwirkungen in Mittelalter und Neuzeit.
→ Zur Forschungsgruppe und ihren Projekten
Ägypten und Levante: Ein Forum für die Erforschung kultureller Beziehungen
Internationale Fachzeitschrift mit österreichischer institutioneller Beteiligung
Die 1990 von Manfred Bietak begründete Zeitschrift Ägypten und Levante / Egypt and the Levant widmet sich der Archäologie Ägyptens und seiner Nachbarregionen. Ein Schwerpunkt liegt auf den kulturellen Beziehungen zwischen Ägypten und dem Vorderen Orient.
Die jährlich erscheinende Zeitschrift veröffentlicht Grabungsberichte und Studien zu archäologischen, historischen und naturwissenschaftlichen Fragen. Die österreichischen Forschungen im Nildelta gehören zu ihren wichtigen wissenschaftlichen Bezugspunkten.
→ Zur Zeitschrift und zu den verfügbaren Jahrgängen
Grundlegende Publikationen:
Ältere Veröffentlichungen bleiben für das Verständnis des Mittelmeerraums wichtig. Die folgende Auswahl erschließt weiterführende Literatur zu Natur, Geschichte und den Beziehungen Österreichs zur mediterranen Welt.
Das Mittelmeer als Natur- und Lebensraum
Robert Hofrichter (Hg.): Das Mittelmeer. Geschichte und Zukunft eines ökologisch sensiblen Raums. Springer Spektrum, 2020.
Das umfassende Werk verbindet die Entstehungsgeschichte des Mittelmeers mit Klima, Meeresströmungen, Lebensräumen und Artenvielfalt. Es behandelt ebenso Fischerei, menschliche Nutzung und Gefährdungen und bietet einen fachübergreifenden Einstieg in die Ökologie des mediterranen Raums.
Das Mittelmeer in der habsburgischen Welt
Stefan Hanß und Dorothea McEwan (Hg.): The Habsburg Mediterranean 1500–1800. Wien: Verlag der ÖAW, 2021.
Der Sammelband betrachtet das Mittelmeer als Handlungs- und Begegnungsraum der frühneuzeitlichen habsburgischen Welt. Im Zentrum stehen die Bewegungen von Menschen, Dingen und Wissen sowie die damit verbundenen politischen, sozialen und kulturellen Beziehungen.
Österreichs Engagement im Heiligen Land
Barbara Haider-Wilson: Österreichs friedlicher Kreuzzug 1839–1917. Das Heilige Land in Außenpolitik, Gesellschaft und Mentalitäten der Habsburgermonarchie. Wien: Verlag der ÖAW, 2021.
Die quellenreiche Studie untersucht das Zusammenwirken von Religion, Außenpolitik und gesellschaftlichem Engagement. Konsulat, Hospiz, kirchliche Einrichtungen, Pilgerreisen und Vereine erschließen die vielfältige Präsenz der Habsburgermonarchie im damals osmanischen Palästina.
→ Zum Buch und zur frei zugänglichen Onlineausgabe
Konsulatsberichte als Quellen zur Geschichte Palästinas
Mordechai Eliav, unter Mitarbeit von Barbara Haider: Österreich und das Heilige Land. Ausgewählte Konsulatsdokumente aus Jerusalem 1849–1917. Wien: Verlag der ÖAW, 2000.
Die Edition versammelt 207 Dokumente zur österreichischen Präsenz im Heiligen Land. Die Berichte erschließen politische, religiöse, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse und dokumentieren Aufgaben und Handlungsspielräume der österreichischen Konsuln.
Europa und Palästina im langen 19. Jahrhundert
Barbara Haider-Wilson und Dominique Trimbur (Hg.): Europa und Palästina 1799–1948. Religion – Politik – Gesellschaft. Wien: Verlag der ÖAW, 2010.
Internationale Beiträge untersuchen die europäischen Beziehungen zu Palästina zwischen religiösem Interesse, kultureller Begegnung und politischen Ansprüchen. Der Band ordnet österreichische Aktivitäten in einen größeren europäischen Zusammenhang ein.
Herrschaft und Architektur in Ephesos
Christoph Baier: Die Palastanlage oberhalb des Theaters von Ephesos. Forschungen in Ephesos 17/1. Wien: Verlag der ÖAW, 2023.
Die Untersuchung erschließt einen bedeutenden Gebäudekomplex und seine Stellung im antiken Stadtgefüge. Baugeschichte, Nutzung und städtebauliche Wirkung ermöglichen Einblicke in die architektonische Darstellung politischer Macht.
→ Zum digitalisierten Textband
→ Zum digitalisierten Tafelband
Neue Datierungen zur frühen griechischen Geschichte
Stefanos Gimatzidis und Bernhard Weninger: Radiocarbon dating the Greek Protogeometric and Geometric periods: The evidence of Sindos. PLOS ONE, 2020.
Radiokarbondaten aus Sindos in Nordgriechenland stellen herkömmliche Datierungsansätze der frühen Eisenzeit zur Diskussion. Die Studie zeigt, wie naturwissenschaftliche Verfahren die zeitliche Einordnung archäologischer Entwicklungen und mediterraner Kulturkontakte verändern können.
→ Zur frei zugänglichen Veröffentlichung
Ein frühes Zeugnis alphabetischer Schrift
Felix Höflmayer, Haggai Misgav, Lyndelle Webster und Katharina Streit: Early alphabetic writing in the ancient Near East: the ‘missing link’ from Tel Lachish. Antiquity, 2021.
Eine bronzezeitliche Inschrift aus Tel Lachisch trägt zur Erforschung der frühen Entwicklung und Verbreitung alphabetischer Schrift bei. Die Untersuchung verbindet einen archäologischen Einzelfund mit einer grundlegenden Frage der Kulturgeschichte des östlichen Mittelmeerraums.
Weitere Publikationen und frühere Forschungsbeiträge finden Sie in unserem Literaturarchiv →
Hinweise auf weitere Forschung:
Diese Plattform lebt vom Austausch. Hinweise auf neue Publikationen, frei zugängliche Forschungsdaten und Projekte mit österreichischer Beteiligung sind willkommen. Besonders interessieren uns Arbeiten, die neue Erkenntnisse über Natur, Kultur, Geschichte und Lebensbedingungen im Mittelmeerraum vermitteln.
→ Kontakt zur Ludwig-Salvator-Gesellschaft: office@ludwigsalvator.com
Anm.: Die neuen Beiträge stützen sich auf Publikationsnachweise und verfügbare Inhaltsbeschreibungen beziehungsweise Volltexte. Bei Grubers Artikel ist 2025 das Jahr der Onlineveröffentlichung; die spätere Zuordnung zu einem Zeitschriftenjahrgang kann davon abweichen. Die Projektporträts und älteren Buchvorstellungen beruhen auf den jeweiligen institutionellen Seiten und Verlagsangaben.