Ludwig Salvator

ERZHERZOG LUDWIG SALVATOR Der Prinz des Mittelmeeres

LUDWIG - SALVATOR - GESELLSCHAFT

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Entourage
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Ludwig Salvators erstes Schiff "Nixe" (1873-1894)

Der Konstrukteur Otto Schlick
Die geborgene Schiffsglocke
Die Besatzung des Schiffbruchs 1894
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Sie hat einen Klüverbaum, einen Fock, Groß- und Besammast mit je einer Gaffel und einem Besambaum und eine fliegende Raa am Fockmast. Der mittlere Tiefgang mit Kohle ist 9’6“engl. Die von Robert Whitehead gleichfalls im Stabilimento tecnico ausgeführte Maschine mit 3 Zylindern, Oberflächen-Condense und Vorwärmer in der Rauchkammer des Kessels hat eine nominelle Kraft von 110 und eine effektive von 400 Pferden. Der Kohlenverbrauch beträgt in einer Stunde volle Kraft, durchschnittlich 10-11 Knoten, 12 Ctr (Zentner), in einer Stunde halbe Kraft (durchschnittlich 7 – 8 Knoten, 8 – 9 Zentner. Die Kohlenbänke fassen 100 Tonnen Kohle, die Wasserreservoire halten für 20 Tage Wasser, außerdem ist ein Destillierapparat vorhanden.“

Konstrukteur der Yacht war der deutsche Ingenieur für Maschinen- und Schiffsbau Otto Schlick aus Hamburg. Die dreizylindrige Dampfmaschine war eine Konstruktion des englischen Ingenieurs Robert Whitehead, der insbesonders durch die Erfindung des Torpedos weltberühmt wurde.

Als erster Kommandant der Nixe fungierte der aus Rijeka stammende Kapitän Alois „Luigi“ Adalbert Randich. Nach dessen Heirat im Jahr 1883 übernahm Ludwig Salvator selbst das Kommando und führte das Schiff bis zum Sommer des Jahres 1893. Zu seiner Entlastung entschloss er sich in Folge, den mallorquinischen Kapitän Raffael Vich y Rosselló in seinen Dienst zu nehmen, der jedoch bereits anlässlich seines ersten Kommandos am 5. Juli 1894 mit dem Schiff die knapp vor der Hafeneinfahrt von Algier gelegenen Riffe des Cap Caxine rammte. Als sich Ludwig Salvator nach der heftigen Kollision mit der gesamten Besatzung in Beibooten an die algerische Küste gerettet hatte, versank die „Nixe“ infolge eines starken Lecks in der Nähe des Kohlendepots.

NIXE I
Konstrukteur: Otto Schlick

Breite: 20′ Fuß
Tiefe: 13′ 9“ Fuß
Länge der Reling: 170′ engl. Fuß
Tonnengehalt: 135 Register-Tonnen
Antrieb: Dreizylinder-Dampfmaschine mit 400 PS
Max. Geschwindigkeit: 11 Knoten
Max. Verbrauch: 288 Zentner Kohle
in 24 Std

Ludwig Salvator - Bugzeichnung der "Nixe" (Nationalarchiv Prag)